Folgendes habe ich neulich im Netz aufgeschnappt.
Der ein oder andere wird es sicherlich schon kennen … !?
Das Leben einmal andersherum :
Das Leben sollte mit dem Tod beginnen, stell Dir das mal vor:
Du liegst six feet under,
es ist dunkel und muffig
und dann gräbst Du dich dem Licht entgegen.
Dort angekommen gehst Du ins Altersheim,
es geht Dir von Monat zu Monat besser
und wirst dann rausgeschmissen, weil Du zu jung wirst,
spielst danach ein paar Jahre Golf bei fetter Rente,
kriegst eine goldene Uhr von deinem Arbeitgeber
und fängst gaaaanz laaangsam an zu arbeiten.
Nachdem Du damit durch bist, geht’s auf die Uni.
Du hast inzwischen genug Geld,
um das Studentenleben in Saus und Braus zu genießen,
nimmst Drogen, hast nix als Frauen bzw. Männer im Kopf
und säufst Dir ständig die Hucke voll.
Wenn Du davon so richtig stumpf geworden bist,
wird es zeit für die Schule, die natürlich mit einer einwöchigen Klassenfahrt ins benachbarte Ausland beginnt.
In der Schule wirst Du von Jahr zu Jahr blöder,
bist Du schließlich auch hier rausfliegst,
natürlich mit einer riesigen Tüte voller Süßigkeiten.
Danach spielst Du ein paar Jahre im Sandkasten,
anschließend dümpelst Du neun Monate in einer Gebärmutter herum
und beendest Dein Leben als ORGASMUS!!!
… dank Manus handerwerklichen Fähigkeiten hatte ich gestern Nachmittag / Abend doch noch die Möglichkeit spontan mit Anitas Bändchen Gast auf dem Trebur Open Air zu sein.
Ein wirklich kleines aber feines Festival.
Angefangen mit ner Runde Guitar Hero, haben wir dann noch 4 Bands gesehen :
Tribute To Nothing
Jennifer Rostock
Flowin´Immo
Madsen
Ich muss echt sagen : Schade für die Anderen !
Denn es war musikalisch wirklich ein verdammt guter Abend.
Von The Real Mccoy haben wir noch die letzten 3 Songs mitbekommen. Über diese Kapelle kann ich mir zwar kein Urteil bilden, aber als wir ankamen spielten sie gerade ihre Version von „Bayern, des samma mia“ und somit war ich direkt mal gut gelaunt gespannt auf die noch kommenden Bands.
Tribute To Nothing (bezeichnen sich selbst als Emos) war wirklich nett anzuhören, aber nen neuen Favorite habe ich jetzt nicht gerade gefunden.
Jennifer Rostock : Was soll ich sagen? man kennt sie … und die Frontfrau °°°gggrrrrrrrrr°°°
Flowin’ Immo sind um es kurz zu beschreiben einfach nur kranke Arschlöcher, die zumindest Live der absolute Burner sind !
Zitat : „Ist hier auch irgendjemand der vor 1990 geboren ist ?“
Die Jungs aus Berlin machen geile Mucke, die eine Mischung aus Hip Hop, Reggea und Danchall ist. Das ganze mit schönen deutschen Texten der alten 90er HipHop Schule.
Am meisten überrascht haben mich allerdings Madsen. Ja Leute, man mag es kaum glauben, aber Madsen ROCKT !!!
Was ich bisher von ihnen gekannt habe, hat mich nie wirklich vom Hocker gerissen, aber Live haben die Jungs echt ne geile Show hingelegt. Alleine schon die Tatsache, dass ich mit ner blutigen Lippe ausm Mosh rauskam, spricht für sich… und spätestens als sie Roots Bloody Roots von Sepultura gespielt haben und dabei sogar die Jungs vom Roten Kreuz angefangen haben zu Moshen, war ich echt überzeugt !
Nach dem Eindruck von gestern Abend muss ich also sagen, dass ich es da mit Sicherheit auch ein komplettes Wochenende aushalten kann und ich werde auch deswegen versuchen nächstes Jahr auf jeden Fall komplett am Start zu sein …
Seit ich alt genug bin solange wegzubleiben wie ich will, kam es immer wieder vor, dass ich früh morgens sturzbetrunken nachhause kam und mir zum einschlafen [neben Bob Ross] auch diverse Tele-Shopping Shows reingezogen habe.
Da gibt es ganz viele tolle Sachen zu kaufen, aber ein Produkt begeisterte mich von Anfang an :
Der Jack LaLAne Power – Juicer
Begeistert lag saß ich vor dem Fernseher und staune stets mit offenem Mund über dieses Wundergerät der modernen Technik. Da stand er also, dieser geschätze 4000 Jahre alte Mann namens Jack LaLane und demonstrierte, wie man u.a. ganze, ungeschälte Äpfel in dieses Gerät stecken kann … und das Ergebnis?
Vorne kommt purer Saft raus und hinten werden Schale, Kerne, etc ausgespuckt. Das verblüffenste daran war allerdings, dass wenn man diesen „Müllbehälter“ entleert wirklich nur „Abfälle“ rausgefiltert werden, die zudem noch FURZTROCKEN sind … kurz gesagt : kein tropfen Saft wird verschwendet.
Jack betonte, dass er nur wegen diesem Gerät in seinem hohen alter noch so fit ist !!!
Jahre lang plagte mich die Frage, ob das tatsächlich so funktionieren kann. Allerdings schreckte mich der Preis von ca 150 euro immer davon ab es herauszufinden.
Jahre Später / Letze Woche :
Meine Freundin erzählte mir nebenbei, dass sie mit ihrer Mutter aus den Äpfeln aus ihrem Garten mit Hilfe eines Entsafters Apfelsaft gemacht hätte. Im Grunde nichts besonderes … Ich erwiderte daraufhin : „Boah Entsafter? Da muss ich immer an den JackLaLane Power – Juicer aus dem Fernsehn denken, kennst du den?
Sie : Klar Mit dem haben wir das ja gemacht !
Ich konnte es kaum fassen, allein bei dem Gedanken daran kamen mir fast die Freudentränen !
Sofort fing ich an zu planen, welches Obst / Gemüse wir kaufen müssen damit ich mir endlich den Traum erfüllen kann, diesen sagenumwobenen Entsafter eigens zu testen.
Gesagt, getan ! Bewaffnet mit : Äpfeln, Orangen, Kiwis, Brombeeren, Honigmelone, Karotten und Tomaten machten wir uns gestern Abend ans Werk.
Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Im Gegenteil, sie wurden übertroffen !!!
Leider waren die die Äpfel zwar zu groß um sie komplett in den Schaft zu stecken, aber nachdem wir sie geviertelt hatten, haben wir sie trotzdem samt Schale und Kerngehäuse reingefeuert. … RatterRatterRatter … Und wie versprochen, kam vorne der pure Saft (ca 200 ml pro Apfel) und hinten der Abfall in Form von Schale und Kernen heraus … und geschmeckt hat diese Vitaminbombe auch noch
Am meisten verblüfft haben mich allerdings die Kiwis. Im Abfallbehälter konnte man eindeutig die kleinen schwarzen Kerne erkennen und im Saft selbst war kein einziger Kern vorhanden !!!
Was im Werbespott natürlich nicht erwähnt wird, ist die zeitintensive Reinigung des Power – Juicers … der Spaß- und Genussfaktor den man dabei allerdings hat macht auch diese wieder wett.
Mittlerweile scheint das Teil nur noch 90 Euzen zu kosten, was einem die Investition wert sein könnte, wenn man – wie die Legende Jack LaLane – ca. 4000 Jahre alt werden möchte.
Ich habe mir vorgenommen das nächste Mal mehr mit Gemüse wie z.B. Broccoli zu experementieren und werde euch natürlich hier an Ort und Stelle daran Teil haben lassen …
Bis dahin liebe Freunde … gehabt euch wohl, Rock & Roll !!!